Powerbank Test 2016 / 2017

Powerbanks (auch: externe Akkus, mobiler Akkus) haben lange Zeit ein Nischendasein gefristet. Doch seitdem elektronische Geräte immer mehr unseren Alltag bestimmen, konnten Powerbanks von einem Nischen- zu einem Massenprodukt avancieren.

Doch mit dem Durchbruch von Powerbanks ist auch die auf dem Markt verfügbare Auswahl an verschiedenen Modellen ins unermessliche gestiegen. Bei zig verschiedenen Anbietern mit zig unterschiedlichen Modellen fällt es nicht leicht, die für die eigenen Bedürfnisse perfekte Powerbank zu finden.

Aus diesem Grund haben wir, das Team hinter externerakku-ratgeber.de, bereits unzählige Powerbanks einem ausführlichen Test unterzogen und stellen die nach unserer Meinung besten externen Akkus, in unserem Powerbank Test vor. Weiterhin zeigen wir Ihnen auf, was Sie beim Kauf einer Powerbank beachten sollten.

Die Testsieger in unserem Powerbank Test 2016 /2017

Bearbeiten

#1 Handy / Tablet

#1 Notebook

#1 Kompakt

Preis ab 32,99 € ab 91,99 € ab 13,99 €
Kapazität (mAh) 20.100 mAh 26.000 mAh 6.700 mAh
Stromstärke
Eingang
5V 2.0 A 15 – 24V 2.0 A 5V 2.0 A
Stromstärke
USB-Ausgang
USB 1: 5V 2.4 A
USB 2: 5V 2.4 A
USB 1: 5V 1.0 A
USB 2: 5V 2.5 A
5V 2.4 A
Stromstärke
DC-Ausgang
9 V/ 12 V/ 16 V/
Anschlüsse 2 x USB 1 x DC
1 x USB
1 x USB
Bestpreis » Bestpreis » Bestpreis »

Für was wird eine Powerbank benötigt?

Powerbanks werden immer dann benötigt bzw. sind immer dann erforderlich, wenn für eine längere Zeit kein ausreichender Zugang zu einer elektrischen Energiequelle, wie z.B. zu einer Steckdose oder zu einem USB-Ports besteht. Auch sind Powerbanks immer dann nützlich, wenn der Zugang stark begrenzt ist, wie beispielsweise am Flughafen oder in der Universität oder mehrere elektronische Geräte auf einmal aufgeladen werden müssen.

Konkret macht eine Powerbank vor allem dann Sinn, wenn man beispielsweise auf Reisen oder für mehrere Tage unterwegs ist. Denn die Anzahl an verfügbaren Steckdosen bei Flughäfen, Bahnhöfen und Kaffees ist meistens stark begrenzt und die wenigen Steckdosen die es gibt, sind meist auch schon besetzt.

Auch bei mehrtägigen Wander- oder Radtouren ist eine Powerbank ein unersetzlicher Begleiter. Gleiches gilt für Events, Festivals oder sonstigen mehrtägige Veranstaltungen.

Das 1x1 der Powerbank

Bei einer Powerbank handelt es sich um einen tragbaren, wiederaufladbaren Akku. Im inneren der Powerbank ist im Grunde genommen immer die gleiche Elektronik verbaut. Äußerlich und von den Anschlüssen her, unterscheiden sich die einzelnen angebotenen Powerbanks stark zueinander.

Aufbau & Funktionsweise

Das äußerliche Gehäuse der Powerbank besteht zumeist aus Kunststoff, gelegentlich werden auch Powerbanks angeboten, bei denen das Gehäuse aus Aluminium oder aus einem anderen Metall besteht.

Im Inneren der Powerbank sind mehrere 18650 Lithiumionen-Akkus, seltener Lithium-Polymer-Akkus verbaut. Die 18650 Lithiumionen-Akkus sind hierbei parallelgeschaltet. Zwischen dem aufzuladenden Gerät und den Lithiumionen-Akkus ist noch eine Platine zwischengeschaltet. Auf der Platine sind nicht nur die USB-Anschlüsse verbaut, sondern auch ein Mikrochip, der den Ladevorgang anstößt und überwacht. Je nach Powerbank, verfügt diese noch über eine LED-Lampe und/ oder eine LED-Ladestandanzeige.

Wird beispielsweise ein Smartphone mittels USB-Ladegerät an eine Powerbank angeschlossen, stößt der Mikrochip den Ladevorgang an und elektrische Energie wird von den Lithiumionen-Akkus zum Smartphone transportiert.

Kapazität (mAh)

Die Kapazität der Akkus wird in der Maßeinheit Milliamperestunden (mAh) angegeben. Es gilt: 1.000 mAh gleich 1 Ah. Die Amperestunde gibt die elektrische Ladungsmenge an, die in einer einzelnen Stunde durch einen Leiterquerschnitt fließt, wenn die Stromstärke konstant 1.0 A beträgt. Daher gilt, über je mehr mAh die Powerbank verfügt, desto öfter kann diese andere elektronische Geräte aufladen, bis die Powerbank selbst wieder aufgeladen werden muss.

Anschlüsse (USB-, DC-Anschluss)

Je nachdem, welche Geräte mit der Powerbank aufgeladen werden sollen, verfügt die Powerbank über unterschiedliche Typen von Anschlüssen. Anhand der Anschlüsse, können derzeitige Powerbanks rein theoretisch in die beiden Typen USB-Powerbanks und DC-Powerbanks eingeordnet werden.

Powerbanks mit USB-Anschluss

Powerbank mit USB-AnschlussDie sogenannten USB-Powerbanks verfügen über einen Micro-USB-Anschluss und über einen oder mehrere USB-A-Anschlüsse. Der Micro-USB-Anschluss dient dazu, die Powerbank selbst aufzuladen. Mittels der USB-A-Anschlüsse, welche über eine Ausgangsspannung von 5 Volt verfügen, können andere elektronische Geräte, wie z.B. Smartphones, Tablets, Bluetooth-Lautsprecher, sowie -Kopfhörer und Wearables aufgeladen werden.

Powerbank mit DC-Anschluss

Powerbank mit DC-AnschlussDie sogenannten DC-Powerbanks verfügen über zwei DC-Stecker (Hohlstecker). Der eine DC-Stecker ist dazu gedacht, um die Powerbank selbst aufzuladen und der andere wird benötigt, um andere elektronische Geräte, wie z.B. Laptop, DVD-Player und Beamer aufzuladen. Je nach Modell können Powerbanks mit DC-Anschluss unterschiedliche Spannungen ausgeben (12V, 16V, 19V und 20V).

Stromstärke (Ampere)

Die Stromstärke gibt an, wie viele Ladungsträger (Elektronen, Ionen) einen definierten Querschnitt in einer Sekunde passieren. Je höher die Stromstärke ist, desto mehr Ladungsträger passieren einen Querschnitt pro Sekunde. Ampere (A) ist die verwendete Maßeinheit für die Stromstärke. Bezogen auf Powerbanks bedeutet das, dass je höher der Wert Ampere beim Ein- und Ausgang ist, desto schneller kann sich die Powerbank selbst bzw. andere Geräte aufladen, solange die angeschlossenen Geräte dies auch unterstützen.

Hinweis: Ein nicht unerheblicher Teil der Ladegeschwindigkeit hängt vom zu verwendeten Ladekabel ab. Denn jeder Leiter verfügt über einen spezifischen Wiederstand. Je höher der Wiederstand ist, desto langsamer bewegen sich die Ladungsträger und desto weniger Strom wird in einem bestimmten Zeitraum übertragen.

Empfehlung: USB-zu-Micro-USB-Ladekabel >>>

Empfehlung: Lightening Kabel >>>

Powerbanks richtig laden und lagern

Damit die Lebenserwartung einer Powerbank und insbesondere der Lithiumionen-Akkus nicht unnötig verkürzt wird, sind einige Dinge beim aufladen und lagern zu beachten.

Der optimale Ladestand bei Lithiumionen-Akkus liegt bei etwa 20% bis 80% der Gesamtkapazität. Ein vollständig geladener Akku steht permanent unter Druck, während sich ein leerer Akku durch Selbstentladung beschädigen kann, Stichwort Tiefentladung. Aus diesen Gründen sollte eine Powerbank auch nicht vollständig aufgeladen werden, wenn die elektrische Energie nicht in nächster Zeit benötigt wird. Auch sollte eine Powerbank vor einer längeren Nichtbenutzung, vorsorglich bis auf 20% der Gesamtkapazität geladen werden.

Aufbewahrt werden sollte die Powerbank in einem trockenen, nicht zu heißen Ort, bei Temperaturen zwischen 8°C und 21°C.

Powerbank Test 2015/ 2016 – Testsieger

Aufgrund von selbst durchgeführten Powerbank Tests, Vergleichen, Recherchen und bestehenden Bewertungen, können wir bedenkenlos die folgenden Powerbanks weiterempfehlen. Separat nach Kapazität und aufzuladendem Gerät, haben wir jeweils drei Powerbank Testsieger gekürt. Um eine gewisse Vergleichbarkeit sicherzustellen, haben wir alle externen Akkus in unserem Powerbank Test 2015/ 2016, nach dem gleichen Schema geprüft.

Empfehlung Smartphones, Tablets…

Derzeitige Smartphones und Tablets werden an einem USB-Port mittels USB-Ladekabel aufgeladen. Die Spannung beträgt dabei 5 Volt, d.h. die Powerbank muss eine Spannung von 5V ausgeben. Zu gewöhnlich schwankt der Wert innerhalb einer Spanne von 4,75 Volt bis 5,25 Volt.

  • Apple iPhone 6: 1.810 mAh
  • Microsoft Lumia 640 XL: 3.000 mAh
  • Samsung Galaxy S5: 2.800 mAh
  • Apple iPad Mini 3: 6.470 mAh

Testsieger bis 8.000 mAh

Bearbeiten
#1 RavPower #2 Anker #3 EasyAcc
Preis ab 13,99 € ab 12,99 € ab 12,99 €
Kapazität (mAh) 6.700 mAh 5.200 mAh 5.000 mAh
Stromstärke
USB-Eingang
5V 2.0 A 5V 1.0 A 5V 2.0 A
Stromstärke
USB-Ausgang
5V 2.4 A 5V 2.0 A 5V 2.1 A
Anschlüsse 1 x USB 1 x USB 1 x USB
Bestpreis » Bestpreis » Bestpreis »

Testsieger von 8.001 mAh bis 16.000 mAh

Bearbeiten
#1 Anker #2 EasyAcc #3 RavPower
ab 24,99 € ab 24,99 € ab 29,99 €
Kapazität (mAh) 15.600 mAh 15.000 mAh 16.000 mAh
Stromstärke
USB-Eingang
5V 2.0 A 5V 2.0 A 5V 1.5 A
Stromstärke
USB-Ausgang
USB 1: 5V 2.4 A
USB 2: 5V 2.4 A
USB: 5V 4.8 (max.) USB 1: 5V 2.1 A
USB 2: 5V 2.4 A
Anschlüsse 2 x USB 2 x USB 2 x USB
Bestpreis » Bestpreis » Bestpreis »

Testsieger von 16.001 mAh bis über 20.000 mAh

Bearbeiten
#1 Anker #2 EasyAcc #3 RavPower
ab 24,99 € ab 24,99 € ab 29,99 €
Kapazität (mAh) 15.600 mAh 15.000 mAh 16.000 mAh
Stromstärke
USB-Eingang
5V 2.0 A 5V 2.0 A 5V 1.5 A
Stromstärke
USB-Ausgang
USB 1: 5V 2.4 A
USB 2: 5V 2.4 A
USB: 5V 4.8 (max.) USB 1: 5V 2.1 A
USB 2: 5V 2.4 A
Anschlüsse 2 x USB 2 x USB 2 x USB
Bestpreis » Bestpreis » Bestpreis »

Empfehlung Laptops…

Laptops werden im Gegensatz zu Smartphones und Tablets nicht mit einem USB-, sondern mit einem DC-Port aufgeladen und erfordern eine höhere Spannung von beispielsweise 12V/ 16V/19V/ 20V.

  • Microsoft Surface Pro 3: 5.547 mAh

Testsieger Laptops

Bearbeiten
#1 Anker #2 EasyAcc #3 RavPower
ab 24,99 € ab 24,99 € ab 29,99 €
Kapazität (mAh) 15.600 mAh 15.000 mAh 16.000 mAh
Stromstärke
USB-Eingang
5V 2.0 A 5V 2.0 A 5V 1.5 A
Stromstärke
USB-Ausgang
USB 1: 5V 2.4 A
USB 2: 5V 2.4 A
USB: 5V 4.8 (max.) USB 1: 5V 2.1 A
USB 2: 5V 2.4 A
Anschlüsse 2 x USB 2 x USB 2 x USB
Bestpreis » Bestpreis » Bestpreis »

Powerbank kaufen – das gilt es zu beachten!

Bei der Vielzahl der auf dem Markt angebotenen Powerbanks, kann es schon schwer fallen die für die eigenen Bedürfnisse richtige Powerbank zu finden. Damit dies dennoch klappt, zeigen wir Ihnen drei Kaufkriterien auf, auf die Sie beim Kauf einer Powerbank denken sollten.

Spannung und Anschlusstyp – was soll aufgeladen werden?

Vor dem Kauf sollten Sie überlegen, was Sie alles mit der Powerbank aufzuladen zu gedenken. Je nachdem was Sie aufladen möchten, muss die Powerbank über die erforderlichen Anschlüsse verfügen und die erforderliche Spannung ausgeben.

  • USB-Ausgang & 5 Volt: Smartphones, Tablets, Bluetooth Lautsprecher, sowie Kopfhörer, MP3-Player, Wearables und Fitness Armbänder.
  • DC-Ausgang & 12V, 16V, 19V: Notebooks, DVD-Player und Beamer.

Kapazität (mAh)

Die Kapazität einer Powerbank wird in Milliamperestunden angegeben und gibt an, wie oft eine Powerbank andere elektronische Geräte aufladen kann, bis die Powerbank selbst aufgeladen werden muss. Dadurch, dass man die elektronische Energie von einer Powerbank zu einem anderen Gerät nicht verlustfrei und ohne Spannungswandler übertragen kann, entstehen oft fehlerhafte Berechnungen, wie oft eine Powerbank imstande ist andere Geräte aufzuladen. Anhand der folgenden Formel kann ungefähr ausgerechnet werden, wie oft eine Powerbank andere elektronische Geräte (Smartphones, Tablets, Notebooks) aufladen kann:

([Kapazität der Powerbank] x 0,75) / (Kapazität des Akkus des aufzuladenden Geräts)

Suchen Sie beispielsweise eine Powerbank, die Ihr iPhone 6 (1.810 mAh) mindestens fünf Mal auflädt, sollte die Powerbank zumindest über eine Kapazität von ca. 12.500 mAh verfügen

Anzahl der Anschlüsse

Sollen mehrere Geräte zur gleichen Zeit aufgeladen werden, muss die Powerbank über die erforderliche Anzahl an Anschlüsse verfügen. Das Bedeutet, dass wenn beispielsweise zwei Smartphones und ein Tablet zur gleichen Zeit aufgeladen werden sollen, auch die Powerbank mit drei USB-Ausgängen daherkommen sollte.

Powerbank Hersteller

Hersteller bzw. Anbieter von Powerbanks gibt es sprichwörtlich, wie Sand am Meer. Da ist es nicht leicht den Überblick zu bewahren und gute von schlechten Herstellern zu unterscheiden. Von allen Anbietern die in Deutschland Powerbanks vertreiben, können wir besonders vier positiv hervorheben.

RavPower

RavPower LogoRavPower ist neben Anker und EasyAcc der dritte chinesische Anbieter von Powerbanks im Bunde, der seine Powerbanks im deutschsprachigen Raum vertreibt. Ebenso wie Anker und EasyAcc sind auch die Powerbanks von RavPower qualitativ hochwertig verarbeitet. Die Produktpalette umfasst ca. 25 verschiedene Powerbanks, welche unter die sechs Kategorien Element, Icona, Deluxe, Xtreme, Luster und Savior untergeordnet sind. Vor allem die Kategorie Icona, mit den dazugehörigen Powerbanks mit eingebautem Kartenleser, Wifi Repeater und Lan-zu-Wireless-Funktion unterscheidet sich zu anderen auf dem Markt angebotenen Powerbanks. Die Produkte von RavPower sind von exzellenter Qualität und sind daher in unserem Powerbank Test, auch immer auf den vorderen Plätzen anzutreffen.

Anker

Anker LogoZu den weltweit größten Herstellern von Powerbanks gehört zweifelsfrei Anker. Die Produktpalette von Anker umfasst mehr als 30 verschiedene Modelle. Vor allem der Astro Modellreihe verdankt Anker seinen sehr hohen Bekanntheitsgrad und dem guten Ruf. In der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2015 brachte Anker, mit vier unterschiedlichen Modellen, die neue Produktreihe PowerCore auf den Markt. Im Vergleich zu den älteren Modellreihen verfügen die Akkus der PowerCore Reihe über eine höhere Energiedichte, d.h. die Powerbanks sind bei gleicher Kapazität geringer in der Größe. Die Produkte von Anker schneiden in unserem Powerbank Test meist vorzüglich ab.

XTPower

XTPower LogoXTPower ist ein deutscher Anbieter von Powerbanks. Die Produktpalette umfasst derzeit knapp 20 unterschiedliche Modelle. Vor allem die angebotene Powerbank mit der Produktbezeichnung MP-50000 ist aufgrund der enormen Kapazität von 52.800 mAh sehr beeindruckend. Im Vergleich zu anderen Anbietern, hat XTPower eine große Auswahl an Powerbanks mit DC-Anschluss und Solarpanelen im Sortiment. Auch ist die Verarbeitung und Qualität der Powerbanks ausgezeichnet.

EasyAcc

EasyAcc LogoEbenso wie bei Anker, sind auch die von EasyAcc vertriebenen Powerbanks qualitativ hochwertig Verarbeitet. Die Produktpalette umfasst über 25 Modelle, die in die fünf Kategorien Classic, Built-in, Metal, Mini und Special untergeordnet sind. EasyAcc hat unter anderem eine Powerbank mit 20.000 mAh, eine Outdoor-Powerbank und eine Powerbank mit eingebauten Solarpanelen im Sortiment.

Zubehör für die Powerbank

Für Powerbanks werden unterschiedliche Zubehörteile angeboten. Einiges davon ist äußerst praktisch und hilfreich, anderes eher weniger. Die wirklich nützlichen Zubehörteile möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Solar Ladegeräte

Solar Ladegerät lädt PowerbankMit einem tragbaren Solar Ladegerät kann die Powerbank von unterwegs aus aufgeladen werden. Dadurch ist es möglich, auch längere Zeit energiebedingt autark zu bleiben. Gute solare Ladegeräte gibt es bereits zu einem Preis von 35 Euro bis 55 Euro. Beispielsweise können solare Ladegeräte in dieser Preisklasse, die Powerbank pro Stunde um etwa 1.000 mAh aufladen. Doch mit solaren Ladegeräten können nicht nur Powerbanks, sondern gleichzeitig auch andere elektronische Geräte geladen werden.

Weiterführende Informationen: Solar Ladegerät

USB-Netzadapter

Externe Akkus geladen mit USB LadegerätDie meisten Powerbanks werden aus gutem Grund ohne einen Netzadapter ausgeliefert. Natürlich kann der Netzadapter des Smartphones benutzt werden, um die Powerbank aufzuladen. Doch oft ist die Anzahl an Wandsteckdosen stark begrenzt und reicht in keinster weiße aus, um alle Geräte zum aufladen anzuschließen. Abhilfe schaffen sogenannte USB Ladegeräte. Diese werden an eine Steckdose angeschlossen und sind mit bis zu acht USB-Anschlüssen ausgestattet.

Weiterführende Informationen: USB Ladegerät

Ladekabel

Zwar werden Powerbanks bereits mit einem oder zwei USB-Ladekabel ausgeliefert. Dennoch ist dies bei drei oder mehr USB-Ausgängen nicht immer ausreichend. Auch muss für Apple Produkte meist zusätzlich noch ein Lightning-zu-USB-Kabel erworben werden. Wie oben bereits beschrieben wurde, beeinflussen Ladekabel maßgeblich die Ladegeschwindigkeit und deshalb sollten Sie keine billigen Ladekabel verwenden.

Empfehlung: USB-zu-Micro-USB-Ladekabel >>>

Häufig gestellte Fragen zu Powerbanks (FAQ)

Für wenn eignet sich dieser Powerbank Test?

Der auf dieser Seite durchgeführte Powerbank Test eignet sich im Grunde genommen für alldiejenigen unter Euch, die auf der Suche nach dem perfekten mobilen Akku sind. Dabei spielt es absolut keine Rolle, was aufgeladen werden soll oder für welchen genauen Zweck eine Powerbank benötigt wird. Auf dieser Seite werden wirklich alle Fragen bzgl. externern Akkus benötigt.

Unser durchgeführte Powerbank Test zeigt Dir, welche Powerbank wir für gut und welche wir für schlecht befunden haben.

Was ist die beste Powerbank?

Aufgrund dessen, dass jeder an eine Powerbank andere zu erfüllende Anforderungen stellt, kann es sowas wie eine beste Powerbank schlicht nicht geben. Je nachdem, was Sie mit einer Powerbank aufladen möchten, sollten Sie sich für ein anderes Modell entscheiden.

Was drückt die Bezeichnung Milliamperestunden (mAh) aus?

Die Kapazität eines Akkus wird in der Einheit Milliamperestunden (mAh) angegeben. Hat der Akku eine Kapazität von 1.000 mAh, kann dieser entweder eine Stunde lang 1.000 mAh oder zwei Stunden lang 500 mAh Strom liefern. Je höher die Kapazität der Powerbank ist, desto mehr Strom kann diese speichern.

Für was steht die Einheit Ampere (A) beim In- und Output?

Ampere ist eine Maßeinheit für die elektrische Ladung. Die Amperestunde (Ah) gibt die Ladungsmenge (Strom) an, die innerhalb einer Stunde durch einen Leiter fließt. Bei Powerbanks wird die Maßeinheit Ampere genutzt, um die zur Verfügende stehende Ladung beim In- und Output anzugeben. Es gilt: 1.5 A = 1.500 mAh.

Beispiel Output: Weist die Powerbank einen Outputwert von 1.0 A auf und der Akku des aufzuladenden elektrischen Geräts 2.000 mAh, benötigt die Powerbank ganze zwei Stunden, um das Gerät vollständig aufzuladen. Hat das aufzuladende Gerät 4.000 mAh, benötigt die Powerbank bereits ganze vier Stunden um das Gerät vollständig zu laden.

Beispiel Input: Hat die Powerbank einen Inputwert von 1.0 A, fließt in die Powerbank pro Stunde 1.000 mAh elektrischer Strom. Bei einer Kapazität der Powerbank von 5.000 mAh dauert es ganze fünf Stunden bis die Powerbank komplett geladen ist.

Wieso kann die Kapazität der Powerbank nicht vollständig genutzt werden?

Die angegebene Kapazität in mAh, ist nicht eins zu eins übertragbar auf ein anderes elektrisches Gerät. Denn alle externen Akkus benötigen einerseits für den Eigenbetrieb und andererseits für die Spannungsumwandlung selbst Energie. Auch geht ein Teil der elektrischen Energie beim übertragen, in Form von Wärme, verloren.

Zusätzlich entlädt sich die Powerbank nicht vollständig, Stichwort: Tiefentladung. Die verlorene bzw. nicht für den eigengebrauch genutzte Energie, beträgt bei den meisten Powerbanks in etwa 20% bis 30% der Gesamtkapazität.

Diesen Umstand berücksichtigen wir in unserem Powerbank Test und schauen ganz genau darauf, wie viel von der angegebenen Kapazität einer Powerbank tatsächlich auf ein anderes Gerät übertragen wird.

Was versteht man unter Tiefentladung und warum ist diese so gefährlich?

Unter Tiefentladung wird die nahezu vollständige Entladung der Kapazität eines Akkus verstanden. Bei der Tiefenentladung werden die Zellen des Akkus soweit entladen, dass die Spannung in den Zellen unter die Entladeschlussspannung absinkt. Unterhalb dieser Spannung kann für die jeweilige Anwendung keine nutzbare Energie mehr entnommen werden. Je nach Batterietyp des externen Akkus können bei einer Tiefenentladung unterschiedliche Schäden auftreten, bis hin zum Totalschaden.

Wie oft kann die Powerbank zum Einsatz kommen?

Eine hochwertige Powerbank kann zu gewöhnlich 500 bis 1.000 Ladezyklen überstehen.

Wie sollte die Powerbank bei einer längeren Nichtnutzung gelagert werden?

Externe Akkus sollten nicht im vollgeladenem Zustand gelagert werden. Wir empfehlen die Lagerung bei einem Ladezustand von ca. 20% bis 70% der Gesamtkapazität.

Es ist zu beachten, dass bei einer längeren Lagerung im leeren Zustand es zu Beschädigungen in den Akkuzellen kommen kann. Zwar sind die meisten Powerbanks mit einer Schutzschaltung ausgestattet, die die Akkus vor einer Tiefentladung schützen. Doch durch die Selbstentladung des Akkus, die im Verlauf der Zeit einsetzt, kann es zu Beschädigungen in den Akkuzellen kommen. Deshalb sollte die Powerbank vor einer längeren Lagerung auf ca. 60% der Kapazität aufgeladen werden. Die Selbstentladung beträgt ca. 1% bei Lithium-Ionen-Akkus pro Monat.

Was sollte beim Aufladen der Powerbank beachtet werden?

Die Elektronik in den externen Akkus achtet selbstständig darauf, dass bei einem zu hohen Stromangebot nur die notwendige Energie in die Zellen hinein fließt. Wichtig ist, dass die richtige Eingangsspannung eingehalten wird. Das Aufladen am PC über einen USB-Ausgang ist ohne Probleme möglich. Dies erfordert aber einen längeren Zeitraum als die Ladung mit einem Netzteil.

Falls Sie eine Powerbank ohne Netzteil bestellt haben, können Sie 5 Volt USB-Buchse zum laden benutzen (wenn nichts anderes angegeben wird). Hierbei kann es sich beispielsweise um USB-Netzteile von Smartphones oder Tablets halten.

Der optimale Ladezustand eines Lithium-Ionen-Akku liegt bei ca.30% bis 80%. Deshalb sollten Sie die Powerbank nur dann vollständig laden, wenn Sie die komplette Kapazität auch wirklich benötigen.

Powerbank Test – wie wir vorgehen!

Für unseren Powerbank Test testen wir alle Powerbanks nach dem gleichen schematischen Ablauf. Im ersten Schritt messen wir mit Hilfe eines Strommessgeräts die Spannung, Leistung, sowie die Stromstärke und vergleichen diese Werte mit den angegeben Werten von den Herstellern. Anschließend testen wir die Powerbanks praktisch, d.h. wir nutzen die Powerbanks eine Woche lang unter normalen Bedingungen und notieren uns alle positiv, wie auch negativ aufgefallenen Dinge.

Wir, also das Team hinter externerakku-ratgeber.de, hoffen das wir Sie mit unserem Powerbank Test 2016 / 2017 darin unterstützen konnten, die für Ihre Bedürfnisse perfekte Powerbank zu finden.